Umbau Meanster

meansterHier die Aufstellung, der verbauten Teile an der “Meanster”.
  • Lenker: Fehling
  • Blinker: Kellermann BL1000 Dark und micro Rhombus 1000 DF
  • Rücklicht/Bremslicht: micro Rhombus 1000 DF
  • Armaturen: CPV
  • Riser: Ritz Weiter lesen

Seitliches Kennzeichen

Also kurz durchgeplant:

Meinen alten Genscher Kennzeichenhalter habe ich zunächst von der hinteren Halterung befreit. Dann wurde am hinteren Ende eine Rundung angelegt, die dem Radius des Hinterrades entspricht.

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Danach ein Edelstahlblech gebogen und es an das hintere Ende geschweisst. 3 Bohrungen für die Kennzeichenhalteplatte angelegt.

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Eine weitere Edelstahlplatte Format 22×18 mm gebogen und das Nummernschild vorgebogen.
Weitere Infos folgen, sobald ich weiter gearbeitet habe… morgen geht es erst mal zur Custombike!

So, die Custombike ist vorbei und ich bin mit einem Sack neuer Ideen zurückgekommen.

Was ich unter anderem gefunden habe:
Kennzeichenhalter von Delta Parts. Mehr dazu hier in unseren Produkttests
Kaufen kannst Du diese Kennzeichenhalteplatten in unserem Shop auf Ironbrothers-Customs.de

Ich habe mir also eine Kennzeichenplatte in schwarz eloxiert (gebogen natürlich!) zugelegt.
Leider passte mein Radius nicht ganz an den Radius der Platte, diese ließ sich aber noch ein wenig stärker runden. Ich habe vorsichtig wenige Milimeter nachgebogen, bis die Platte passte.

Da ich eh alles in schwarz haben wollte, muss nun der Kennzeichenhalter schwarz beschichtet werden. Dies übernimmt der Pulverbeschichter meines Vertrauens ins freundlichem schwarz matt.

150er Metzeler Vorderrad

 

Die Befürchtung, dass die Meanster mit dem als Vorderrad benutzen Hinterrad nicht mehr fahrbar wäre, lösten sich bereits bei der Heimfahrt in Luft auf. Die Maschine ließ sich derart genial und sicher selbst durch die ewigen Kreisverkehre im Münsterland zirkeln, daß ich mich fragen musste, warum ich nicht schon viel früher auf den fetten Metzler umgesattelt hatte.

Die Seitendeckel

Heute habe ich an meinem Airbrush gearbeitet. Die Maschine wird ein Custom-Painting mit Airbrush Motiven erhalten.
Grundfarbe ist und bleibt schwarz. Ich finde die Kombination schwarz weiss rot sehr schön und genauso werde ich sie gestalten.

Zunächst sind die Seitendeckel dran. Ich habe sie mit Linierband markiert und entsprechend abgeklebt.
Die Form der Seitendeckel kann ich mittels Liniertape und der Farbgestaltung ideal unterstreichen.

Bild1: Weisse Lackierung / Bild2: Liniert / Bild3: Innenfläche abgeklebt

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Sitzbank Mean Streak

Je nach dem, was gerade an Umbauten läuft, kann es sein, dass die Originale Sitzbank nicht mehr passt. Vielleicht ist Dir aber auch das Original einfach zu wuchtig?
Hierfür gibt es bei uns diesen Bereich Hier zeigen wir Beispiele, was mit einfachen Mitteln möglich ist.

Variante 1:

Kaufe Dir eine Sitzbank z.b. bei GTS Seats in Habichtswald. Preise: ab 300 Euro Schau mal in unsere Links, da findest Du reichlich Anbieter.

Variante 2:

Ändere die Originalsitzbank. Polster runter, Schaum nach belieben wegschleifen und Bezug wier auftackern.
Schwierigkeitsstufe 1, Kosten: keine, nur ein wenig Zeit.

Variante 3:

Eigenfertigung der Trägerplatte für ganze Individualisten

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Zunächst musst Du Dich für ein Trägermaterial entscheiden. Dies hängt von Deinen technischen Fähigkeiten oder der Ausstattung Deiner Werkstatt ab.
Folgende Materialien stehen zur Verfügung:
Stahl, Alu Blech / thermoplastische Kunststoffplatten wie z.B. Polypropylen, Polyethylen / oder GFK (Glasfaserkunststoffe).

Ich habe mit Thermoplasten und GFK gearbeitet. GFK hat den Vorteil, dass ich deutlich genauer Arbeiten kann, die Form lässt sich auch im Nachhinein noch weiter verfeinern. Thermoplaste allerdings sind ohne große Sauerei zu verarbeiten, hier ist es wichtig, entweder einen großen Ofen zum Erhitzen des Werkstoffes zu verwenden oder einen temperaturgeregelten Heißluftfön.

 

 

 

 

Tank stretchen

So, heute war nicht mein Tag.

Irgendwie roch es in der Garage nach Sprit. Der Übeltäter war der Tank. Ich habe ihn mit dem Stutzen nach unten vor einigen Tagen auf ne Schondecke gelegt. Leider ist der Tankverschluss ja belüftet und somit nicht komplett dicht.

Das Resultat: Ich konnte Teile meines Lackes wie Folie vom Tank abziehen.

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Da ja nun ohnehin eine neue Lackierung fällig wird, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mit einer Tankverlängerung begonnen…

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Nachdem der Schaum abgetrocknet ist, folgt die Formgebung. Mit Messer, Säge und sanftem Schleifen erhält der “Rohling” seine Form:

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Nun werden mit Galsfaserspachtel und feinspachtel die unebenheiten beseitigt:

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Jetzt geht es ans Laminat. Die Glasfasermatten werden satt getränkt und großflächig aufgelegt. Nach dem Aushärten wird die Grundform zugeschnitten:

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Im nächste Schritt wird diese bereits sehr stabile Basis geschliffen und erneut gespachtelt, dann das Ganze nochmals wiederholt.

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Oooops, da ist ja ein Sitz dabei? Genau! Sitz und Tank werden eine ineinander fließende Form erhalten.

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Anpassen, schleifen, anpassen, schneiden, hier ist Sorgfalt gefragt…

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Was jetzt noch fehlt sind die Halerterungen für die Sitzbank. Die sind aber schnell gerfertigt:

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Jetzt werden die Halter mit einlaminiert und der vordere Teil der Sitzbank wird dem Tankausschnitt in der Höhe angepasst:

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Letzte Schleifarbeiten…

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Umbau des Dashboardes

IMG_0510Hier wird das Dashboard modifiziert (hier kommen die Motogadget Instrumente hinein).

Ich habe mal testweise mein Original Dashbaord mit mattschwarzer Folie für Fahrzeugbeklebungen überzpogen. Das Material ist genial, lässt sich super verarbeiten, ist unempfindlich und sieht toll aus. Zum bekommen ist das Material bei Ebay.

 

Ich habe ein zweites Dashboard, welches ich ein wenig flacher umgebaut habe. Hier kommen die Instrumente von Motogadget hinein.

 

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Nachdem ich es soweit geschliffen und gespachtelt habe, wurde es Zeit, die Feinarbeiten für den Einbau der Motogadget Instrumente vorzunehmen.
Hierzu schraubte ich das Motoscope mini und das Motosign Mini auf den vorhandenen Halter, Ich schnitt alles rund um die Instrumenten-Konturen weg, sodass Halter und Gerätschaft eine Linie bildeten. Danach klebte ich die Instrumente sorgfältig und faltenfrei ab.
Nun rührte ich Glasfaserspachtel an, trug ihn auf die Innenseiten des Ausschnittes am Dashboard auf und drückte die Intrumente vorsichtig hinein.
Überquellender Spachtel wurde sofort entfernt und vor dem kompletten Aushärten drückte ich die Instrumente wieder vorsichtig heraus. Der Rest sind feinere Schleifarbeiten. So sieht es jetzt aus:

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Nun ist alles fertig für den Lack, ich setze die Dokumentation im Bereich Airbrush fort…

Mitschwingendes Heck

Unser Umbau für die Mean Streak 2011 hat begonnen. Unter dem Codenamen “Meanster” kreiieren wir ein wirklich martialisches Bike mit mitschwingendem Heck.

 

Mitschwingendes Heck

Die Überlegung:
Warum sollte der (bereits jetzt schon im Vergleich zum Originalfender kleine Fender)  nicht komplett verschwinden und den Blick auf das schöne (breite) Hinterrad freigeben?

Vorteile: Optik
Nachteile: Keinerlei Spritzschutz mehr, Soziusproblematik

Naja, nass wird man bei Regen sowieso – das Problem mit der Sozia allerdings muss gelöst werden. Ich habe mir überlegt, ob die Rahmenrohre nicht zur Aufnahme eines Soziussitzes geeignet wären. Oder Alternative 2: Ein Sitz mit Backrest, der umgeklappt als Soziussitz fungiert.

 

Nichts desto trotz: Das Heck muss weg. Der Plan mit der Aufnahme des Soziussitzes im Rahmen erscheint mir die beste Lösung zu sein, schnell zu mntieren und keinerlei Schnickschnack am Sitz, der die Optik verschandeln würde.

Die Vorbereitungen:

1. Abbau aller störenden Teile – bis jetzt noch absolut schmerzfrei

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2. Anreissen der Struts (Oh Gott – ein Kratzer!) und weg damit

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3. Let´s flex! …und jetzt gibt es kein Zurück mehr!

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4. Na? Sieht doch sauber aus!

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5. Test des Fenders

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6. Die andere Seite kommt weg, Fender ist bereits markiert und wird zugeschnitten

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7. Weiteres Zurechtschneiden und Vorbereiten der Schweißstellen

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8. Abstandhalter (15 mm – denn das Rad dehnt sich bei der Fahrt aus!) und Fender testweise aufgelegt

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9. Sieht ganz passabel aus -Ob wir die wieder zusammenbauen können?

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10. Ganz schön zerpflückt…

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11. Fender auf Schwinge aufgelegt, hier muss ein Blech her, da alles asymetrisch ist…. ud erster Schweisspunkt

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12. Blech schnippeln

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13. Blech zuschneiden und dengeln

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14. Anpunkten

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15. Check und nacharbeiten ud weiter punkten…

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16. So passt es – Scheibenwechsel

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17. Letzte Feinarbeiten an der Schwinge und die vorbereiteten Verschlüsse für den eckigen unteren Bereich des  Rahmens

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18. Die offenen Wunden müssen verschlossen werden

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19. Feinarbeiten: Ein Stahlstab wird vorgebogen und seitlich von der Schwinge aus um den Fendergelgt und verschweisst.

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20. Noch mehr Feinarbeiten

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21. Sieht doch schon ganz passabel aus!

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22. Die Umrandung des Fenders im Detail

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23. Noch mehr Details: Jetzt ist erkennbar. wie es aussehen wird

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24. Hier wird der Rahmen verschlossen

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25. Fertig

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26. Wie immer, wenn was auseinander gebaut wird, bleibt am Ende viel übrig…

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27. Sitzt, passt, wackelt, hat Luft und…sieht geil aus!

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Weitere Anpassungen:

28. Verschliessen des Zwischenraumes am Fender:

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29. eine Halterung für das Rücklicht ist ebenfalls vorgesehen.

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Ich habe mir überlegt, dass es stimmiger aussieht, wenn statt der Einzelstreben, die vom Fender zur Schwinge reichen, ein Blech eingeschweisst wird.
Der nächste Arbeitsschritt ist das Sandstrahlen, danach folgt das Verspachteln und Schleifen.

 

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Nachdem ich die Schwinge endlich vom Sandstrahlen zurück hatte, ging es ans Spachteln und Schleifen:

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Ich habe mich entschieden, das Rücklicht nicht auf den Fender zu setzen, also alles wieder runter und neu spachteln und schleifen. Nun ist aber alles für die Lackierung vorbereitet:

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Der Bugspoiler

Die Mean kam mit einer schwarzen Kühlerblende. Zunächst wollte ich dort Chrom haben, wurde es aber auch schnell leid.

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Auf der Suche nach einem Bugspoiler wurde ich auf die Firma Low an Mean in den Staaten aufmerksam, dort wurde ein wirklich “wohlgeformter” Spoiler angeboten. Allerdings ist der Preis dort nicht von schlechten Eltern und der europäische Distributor macht es auch nicht günstiger.

lowandmean-bugspoiler1Der Zufall wollte es, dass ich auf Bikers Dream24 den Zwillingsbruder eben dieses Bugspoilers fand. Also flott geordert und näher betrachtet, das Dingen ist wirklich fein. Er ist sauber verarbeitet, weist eine schnell und leicht zu lackierende Oberfläche auf und lässt sich mit Streckgitter nach Wahl (erhältlich u.a. bei ATU oder in jedem Baumarkt) bestücken.

 

 

 

Der Testanbau zeigte eine sehr gute Passform, jetzt steht dem Lack (welche Farbe wohl?) nichts mehr im Wege… hier die ersten Bilder:

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Mehr Infos zum Bikers-Dream-24 Bugspoiler